
Im Interview: Michaela Bonan, Ombudsfrau für Bürgerinitiativen im Rathaus Dortmund
„Gute Beteiligungsstrukturen können langfristig zum Standortvorteil werden, wenn es darum geht, Unternehmen in NRW anzusiedeln”, sagt Michaela Bonan. Die Geschäftsstelle „Dialog schafft Zukunft” gibt aus ihrer Sicht wertvolle Impulse, solche Beteiligungsstrukturen zu verankern.
Außerdem erfahren Sie im Interview, wie Kommunen heute auf den verstärkten Wunsch nach Mitsprache reagieren müssen und wie sich das Dortmunder Modell einer Ombudsfrau für Bürgerbeteiligung auch ohne hohen Sachmittelaufwand auf andere Kommunen übertragen lässt.
Warum hat das Ministerium für Wirtschaft die Geschäftsstelle ins Leben gerufen?
Um als attraktiver Wirtschaftsstandort im Wettbewerb auch in Zukunft erfolgreich zu sein, brauchen wir in NRW eine gesellschaftlich getragene Industrie und Infrastruktur. Immer häufiger kommt es bei Großprojekten zu Konflikten. Die Bürgerinnen und Bürger wollen mit ihren Sorgen und Vorschlägen ernst genommen werden. Dialog wird deshalb immer mehr zu einem Schlüssel für die gute Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen. Dieser Dialog muss vor Ort geführt werden, in den Kommunen, mit den unterschiedlichen Interessen auf lokaler Ebene. Die Geschäftsstelle ist zentraler Baustein für eine solche neue Dialogkultur. Ein Kernprodukt ihrer Arbeit ist der Werkzeugkasten „Dialog und Beteiligung“...


Welches Bild haben Jugendliche vom Industrieland NRW? Wie stellen sie sich die Zukunft des Wirtschaftens in Nordrhein-Westfalen vor? Beim Jugendkongress am 24. Juni in Düsseldorf haben Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende die Gelegenheit, darüber mit NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Jungunternehmern und Vertretern der Wirtschaft zu diskutieren. Das Ziel: Im Dialog eigene Ideen für das Unternehmen der Zukunft zu entwerfen.
Aktuelles
Lesen Sie im 2. Newsletter der Geschäftsstelle „Dialog schafft Zukunft" den Kommentar von Prof. Andrea Versteyl zur gesetzlichen Reform der Öffentlichkeitsbeteiligung. Erfahren Sie mehr über Dialogprozesse in NRW: die Akzeptanz für Windkraft in Hamm und das Projekt zum Ausbau der Stadtbahn "Zukunft Mobielefeld".
Im Blickpunkt
Nur wer miteinander redet, findet sinnvolle Kompromisse und tragfähige Lösungen – gerade bei konfliktreichen Vorhaben. Einer der wichtigsten Bausteine für einen erfolgreichen Dialog ist die gemeinsame Klärung der Fakten. Lesen Sie hier, wie das Instrument funktioniert.
Dialogwissen

Wie kann Bürgerbeteiligung bei Industrie- und Infrastrukturprojekten funktionieren? Das zeigt der neue „Werkzeugkasten Dialog und Beteiligung“ – ein Praxisleitfaden für Bürgerinitiativen, Verbände und Unternehmen. Informieren Sie sich hier über Instrumente und Techniken von Dialogverfahren. Der Werkzeugkasten steht auch als Ganzes zum Download bereit.
„Unternehmen und Kommunen müssen wissen, wie sie Vertrauen schaffen und Bürger auf Augenhöhe einbeziehen können. Die Geschäftsstelle gibt mit Ihren Angeboten wertvolle Hilfestellungen, wie das ganz konkret gelingen kann.“
Heinz-Martin Muhle, Leiter des Stadtplanungsamtes, Stadt Hamm

Kennen Sie schon unseren Newsletter?
Darin geben wir Ihnen konkrete Tipps zu Beteiligungsverfahren und informieren Sie über Veranstaltungen
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
01 |
02 |
|||||
08 |
09 |
10 |
11 |
12 |
||
13 |
15 |
16 |
17 |
18 |
19 |
|
20 |
21 |
22 |
23 |
|||
29 |
30 |
31 |
||||
Unter Teilnahme des Ministers für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Johannes Remmel, sowie des Ministers für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Garrel Duin
Unter Teilnahme des Ministers für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Johannes Remmel, sowie des Ministers für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Garrel Duin
Dialog schafft Zukunft – Fortschritt durch Akzeptanz. NRW
Geschäftsstelle des Landes NRW im MWEIMH
Haroldstraße 4
40213 Düsseldorf
Telefon 0211 837 - 4373
info(at)dialog-schafft-zukunft.nrw.de
Ihr Ansprechpartner in der Geschäftsstelle:
Arne Spieker
