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Rückblick: NRW-Beteiligungskonferenz 2017

Worin bestehen die Herausforderungen guter Bürgerbeteiligung? Welche Qualitätskriterien muss ein Dialog erfüllen? Und mit welchen Tools lassen sich Jugendliche für das Thema E-Partizipation begeistern? Diesen und anderen Fragen stellten sich am gestrigen Mittwoch, 26. April, die über 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten NRW-Beteiligungskonferenz in Anwesenheit von Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW.

Mit der Einrichtung der Servicestelle für Beteiligung in NRW „Dialog schafft Zukunft“ hat das Wirtschaftsministerium einen allparteilichen Ansprechpartner für alle Akteure geschaffen, die sich mit Beteiligungsverfahren beschäftigen. Ziel der ersten Beteiligungskonferenz in Nordrhein-Westfalen war es, Akteure miteinander zu verbinden und analog zu den Netzwerken auf Bundesebene auch auf Landesebene auf eine stärkere Vernetzung hinzuwirken. „Wir möchten die Beteiliger in NRW heute und in Zukunft stärker miteinander ins Gespräch bringen“, begrüßte Daniel Hitschfeld, Leiter der Servicestelle, die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer im Rheinpark Congress Centrum in Düsseldorf/Neuss: „Im Dialog kommt es darauf an, ein gegenseitiges Verständnis für Positionen zu schaffen und Brücken zueinander zu bauen. Wie das gelingen kann, wollen wir heute diskutieren.“

In seiner Keynote stellte Dr. Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung, anschließend die vier Dimensionen gelingender Beteiligung vor: Legitimierung, Akzeptanz, Qualität und Emanzipation. Inspiriert durch seinen Input, verteilten sich die Teilnehmenden auf sechs Workshops, in denen sie aktuelle Themen der Bürgerbeteiligung diskutierten und gemeinsam nach Ideen und Lösungen für relevante Fragen suchten. Moderierte Gespräche, Keynotes und Best Practices aus Nordrhein-Westfalen rundeten das Programm ab und beleuchteten das Thema „Bürgerbeteiligung“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Darüber hinaus stellten Verbände, wissenschaftliche Institutionen und Dienstleister ihre Projekte im Rahmen eines sogenannten „Infomarktes“ vor. „Beteiligung ist keine Eintagsfliege, sondern ein langfristig relevantes Thema für unsere Gesellschaft. Das ist heute noch einmal deutlich geworden“, fasste Heike Augustin, stellvertretende Leiterin der Servicestelle, am Ende der Konferenz zusammen.

Das Programm der NRW-Beteiligungskonferenz 2017 finden Sie hier.

Ein ausführlicher Veranstaltungsbericht folgt in Kürze auf dieser Website.